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chronischer Stress - Zusammenhänge zwischen Geist und Körper

 

Weit über hunderttausend wissenschaftliche Forschungsergebnisse der Stress- und Hirnforschung belegen unzweifelhaft, dass chronischer Stress jedweder Art, gegebenenfalls forciert durch genetische Faktoren, evtl. auch verstärkt durch spezifische, sozialisationsbedingte Persönlichkeitsfaktoren (Perfektionsstreben, hoher Ehrgeiz, Verausgabungsbereitschaft, unzureichende Distanzierungsfähigkeit, etc.) die Hauptursache von nahezu 95% aller chronischen (Zivilisations-)Erkrankungen ist und unser Leben um Jahrzehnte verkürzen kann!

 

Eine allgemein anerkannte Definition des Stress-Begriffs gibt es nicht. Aber was ist nun chronischer Stress?

 

Chronische Stress ist eine dauerhafte Erhöhung der elektrischen Aktivität des Zentralnervensystems, verbunden mit Energiemangel der Nerven, welcher folgende stereotyp ablaufende Stressreaktion einleitet:

 

  • Aktivierung des sympathischen Nervensystems (Sympathikus)
  • Aktivierung der Neuro-Endokrinen-Hypothalamisch-Hypophysären-Nebennieren-Achse

 

Egal ob durch:

 

  • psychische: mentale Be-/Überlastung, Ängste, Dauerstress, emotionale Erfahrungen/Prägungen, Anerzogenes, Nachgeahmtes, u.v.m.
  • physische: Gewebstraumata/-entzündungen
  • chemische: Giftstoffe/Toxine

Belastungsfaktoren ausgelöst! Das ist chronischer Stress!

 

Wie an dieser Stelle aufgefürt, gibt es  eine Vielzahl an Auslösern und Ursachen chronischer Stresserkrankungen. Dabei können Stressoren  bewusst (Leistungsdruck, Beziehungsprobleme, soziale Stressoren, tiefgreifende Ereignisse/Lebenseinschnitte) aber eben auch oftmals unbewusst vorliegen - die unser Leben bestimmen. Wichtig ist aber in diesem Zusammenhang die Erkenntnis, dass uns bereits die Angstvor  einer Situation - die (noch) gar nicht real vorliegt - in chronischen Stress versetzt!

 

Unbewusste Stressoren auf Grund negativer Einstellungen, Überzeugungen und Wahrnehmungen (sog. negative Glaubenssätze) können „unser Leben zur Hölle“ und uns krank machen. Erst, wenn uns „ein Licht aufgeht“ und uns die Zusammenhänge bewusstwerden, können wir uns von diesen Stressoren befreien und z.B. eine Krankheit überwinden. Insofern ist der Mangel  an  Bewusstsein - auf Grund eines ständigen Verharrens im Hamsterrad des rationalen Verstandes - vielleicht der größte  Stressor, unter dem wir Menschen heutzutage leiden.

 

Es kommt nicht darauf an, ob eine Situation für uns wirklich objektiv und real eine Überforderung darstellt, sondern vielmehr darauf, dass wir diese Situation subjektiv (in unserem Kopf) so erleben und interpretieren. Das Stresserleben ist umso intensiver, je bedeutsamer eine Herausforderung für uns ist und wie bedrohlich wir ein mögliches Scheitern in dieser Situation subjektiv einschätzen. Ca. 80% des erlebten Stresses entstehen durch unsere subjektive  Bewertung, was im Grund überhaupt nicht der Wirklichkeit entspricht!

 

Sympathikus v.s. Parasympathikus - die automatische Steuerung der Stressachse:

Das vegetative (autonome) Nervensystem arbeitet im Gegensatz zum willkürlichen (somatischen) Nervensystem weitgehend ohne Beeinflussung durch den Willen oder das Bewusstsein und dient der „automatischen“ Steuerung lebensnotwendiger Organfunktionen. Wir unterscheiden in diesem Zusammenhang zwischen dem Sympathikus und dem Parasympathikus. Sie sind die beiden gegensinnig wirkenden, sich aber stets ergänzenden und zeitgleich wirkenden Mechanismen des vegetativen Nervensystems. Während der Sympathikus vor allem bei nach außen gerichteten Aktivitäten des Körpers erregt wird (z.B. körperliche Arbeit, Flucht, Stressreize, Einatmung etc.), dominiert der Parasympathikus bei eher inneren Körperfunktionen wie z.B. Entspannung, Ruhe, Ausatmung und Verdauung.

 

Bei fortbestehendem chronischem Stress ist es vor allem die ständige Aktivierung des sympathischen Nervensystems (Sympathikotonie), die unser Leben verkürzt oder uns schwer krank macht, weil dieses System leider keine gezielte Downregulation seiner Aktivität durchmacht. Im Gegenteil, seine Einwirkung wird noch dadurch verstärkt, dass das Regulationssystem der parasympathischen Kerne im Hirnstamm zunehmend erschöpft und somit seine Bremsfunktion gegenüber dem Sympathikus verliert.

 

Die chronische Sympathikotonie ist daher hauptverantwortlich für die Symptome und Folgeerkrankungen durch chronische Stressbelastung und verursacht die Unfähigkeit zur Entspannung bzw. generiert Ruhelosigkeit und Nervosität.

 

Im Gegenzug gehört die parasympathische  Verbindung von Herz und Gehirn zu den wichtigsten Kommunikationsbahnen im menschlichen Körper und ist von großer Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden. Dieser parasympathische Kommunikationsweg ist wie eine Autobahn, die im Laufe des Lebens und bei vielen Erkrankungen sehr oft zum „Feldweg“ mutiert, über den nur noch wenig Information ausgetauscht werden kann. Störungen im parasympathischen Informationsfluss erhöhen das Krankheitsrisiko, verhindern Heilungsprozesse und senken die persönliche Performance.

 

Die Kenntnis der krankhaften Veränderungen des Gehirns, die unter chronischer Stressbelastung auftreten können, ist Voraussetzung für das tiefere Verständnis der Leiden. So sind z.B. ein chronisch erhöhter Cortisolspiegel und eine chronische Überaktivität des sympathischen Nervensystems auch verknüpft mit Antriebsstörungen, Angststörungen, Störungen der Motivation und Freudlosigkeit und können letztlich auch in schwere Depressionen führen, wie wir sie im Endstadium des Burnout-Syndroms vorfinden. Nicht umsonst hat man diese dann auch als Stress-Depression bezeichnet. Bei ihrer Entwicklung spielt eine Störung des Tryptophan-Stoffwechsels eine wichtige Rolle, denn chronischer Stress führt über eine Aktivierung von Entzündungsbotenstoffen (proinflammatorische Zytokine) auch zu einer Störung des Tryptophanstoffwechsels, die einerseits einen Mangel an dem Glücks-/Entspannungshormon Serotonin mit sich bringt und andererseits die Bildung von Abbauprodukten des Tryptophans, die Nervenzellen schädigen bzw. sogar zerstören können.

 

Fazit: Chronischer Stress in jeglicher Form, schaltet  Gene ab (sog. epigenetische Reaktionen), reduziert  biochemische  Prozesse sowie die Funktion von Stammzellen, was für Gesunderhaltung, Heilung bzw. Regeneration unabdingbar ist!

 

Unser Ziel ist es, die Ursachen Ihres chronischen Stresses zu diagnostizieren und mit individuell ausgelegten Therapieverfahren zu behandeln. Hierfür ist die Berücksichtigung wichtiger Zusammanhänge oder Differenzierungsmerkmale auf dem Gebiete der PsychePsyche bezeichnet das System menschlichen Wahrnehmens und Denkens, also das, worin die affektiven und rationalen Motive des Verhaltens und Handelns gründen (stellvertretend für Seele, Geist). Sie steht in einem sehr engen Wechselspiel zum Körper (Soma). von entscheidender Bedeutung.

 

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