Tel: 0911/9273060
Zum Kontaktformular
Naturheilzentrum
Kontakt/Anfahrt
Metabolic Balance®

Bewertungen bei

Das Naturheilzentrum bei Jameda
Naturheilzentrum Nürnberg - Ihr natürlicher Weg - Heilpraktiker

Aminosäuren 


Aminosäuren bilden körpereigene Eiweiße (Proteine) und sind deren kleinste Bestandteile (sog. proteinogene Aminosäuren). Sie werden zu Recht als „Bausteine des Lebens” bezeichnet.

 

Es gibt insgesamt proteinogene 20 Aminosäuren, die mit der Nahrung aufgenommen werden können. Sie gewährleisten die Grundversorgung für einen gesunden und intakten Organismus und sind verantwortlich für den Aufbau und Erhalt sämtlicher Funktionen. 

 

Aminosäuren steuern z.B. die Hormon- und Enzymbildung sowie den Zell- und Knochenaufbau. Sie sind wichtige Regulatoren im Herz-Kreislaufsystem, Ausgangsbasis von wichtigen Neurotransmittern und spielen eine elementare Rolle für das intakte Immunsystem. Diese ausgewählten Beispiele geben nur einen kleinen Einblick in die Vielfältigkeit der ernährungsmedizinischen Einsatzmöglichkeiten von Aminosäuren.

Von den insgesamt 20 Aminosäuren sind bei einem Erwachsenen 8 essentiell, d.h. der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Alle anderen 12 Aminosäuren kann der Körper bei intaktem Stoffwechsel selbst herstellen und sind deshalb nichtessenziell. 

essenzielle Aminosäuren  

  • IsoleucinEssenzielle Aminosäure. 
  • LeucinEssenzielle Aminosäure.
  • LysinEssenzielle Aminosäure.
  • MethioninEssenzielle Aminosäure.
  • PhenylalaninEssenzielle Aminosäure.
  • ThreoninNicht-essenzielle Aminosäure.
  • TryptophanEssenzielle Aminosäure.
  • ValinEssenzielle Aminosäure.

    Bei Säuglingen sind außerdem noch ArgininEssenzielle-Aminosäure. und HistidinEssenzielle Aminosäure. essenziell notwendig. 

nichtessenzielle Aminosäuren

  • GlycinNicht-essenzielle Aminosäure.
  • AlaninNicht-essenzielle Aminosäure.
  • SerinNicht-essenzielle Aminosäure.
  • CysteinNicht-essenzielle Aminosäure.
  • TyrosinNicht-essenzielle Aminosäure.
  • ProlinNicht-essenzielle Aminosäure.
  • GlutaminsäureNicht-essenzielle Aminosäure.
  • GlutaminNicht-essenzielle Aminosäure.
  • AsparaginsäureNicht essentielle Aminosäure.
  • AsparaginNicht-essenzielle Aminosäure.
  • ArgininEssenzielle-Aminosäure. (semi-essenziell)
  • HistidinEssenzielle Aminosäure. (semi-essenziell)

Alle proteinogenen Aminosäuren setzen sich aus immer den gleichen Bauteilen zusammen. In der Mitte des Molekül steht ein Kohlenstoffatom (C). An dieses C-Atom sind vier unterschiedliche Gruppen angegliedert: 

  • eine NH2-Gruppe, die auch Aminogruppe genannt wird
  • eine COOH-Gruppe, die Carboxylgruppe genannt wird
  • ein Wasserstoffatom 
  • ein Rest der unterschiedlich aufgebaut ist und deshalb die einzige Unterscheidung der 20 verschiedenen Aminosäuren darstellt

Amiosäuren existieren in der Natur in einer D- und einer L-Form. In proteinogenen Aminosäuren kommt aber nur die L-Form vor. Die D-Aminosäuren werden zu den sog. nicht-proteinogenen Aminosäuren gerechnet, d.h. dies sind nicht in Proteinen vorkommende Aminosäuren. Davon sind bislang über 250 bekannt.
 

nicht-proteinogene Aminosäuren 

  •   CitrullinNicht-essenzielle Aminosäure.
  •   TaurinStoffwechselprodukt der beiden Aminosäuren Methionin bzw. Cystein und streng genommen keine Aminosäure.
  •   OrnithinNicht-essenzielle Aminosäure.

 

aus mehreren Aminosäuren und u.a. im Stoffwechsel gebildete Eiweißstoffe

  •   GlutathionSchwefelhaltiger Eiweißstoff als Produkt der drei Aminosäuren Glutamin, Glycin und Cystein, dessen Bedeutung für unseren Zellstoffwechsel enorm wichtig ist.
  •   L-CarnitinZählt zu den Vitaminoiden, wird über die Nahrung durch die Aminosäuren Methionin und Lysin aufgenommen und ist wesentlich an der Energiegewinnung aus Fettsäuren beteiligt.

 

In den verschiedensten pflanzlichen und tierischen Nahrungsbestandteilen sind Aminosäuren mehr oder weniger enthalten. Es ist deshalb für eine gesunde ausgewogene Ernährung wichtig, pflanzliches und tierisches Eiweiß zu kombinieren, um dadurch nach Möglichkeit ein ausgewogenes Muster dieser Bausteine zu erhalten.

Ein intaktes Verdauungssystem zerlegt unsere Nahrung in ihre Bestandteile: Fett in Fettsäuren, Kohlenhydrate in Mono- und Disaccharide und Eiweiße (Proteine) in Aminosäuren. Deshalb haben Funktionsstörungen von Magen, Darm und Bauchspeicheldrüse infolge von Stress, seelischer Belastung, Fehlernährung, toxischen Substanzen (z.B. Nikotin, Alkohol oder Umwelttoxine) erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Organismus.

Bei einer unzureichenden Nahrungsverwertung sind unzählige Körperfunktionen, die vom Vorhandensein der Aminosäuren abhängen, nicht mehr in vollem Umfang verfügbar. Dazu zählt selbstverständlich auch das komplizierte enzymatische Wechselspiel im Verdauungssystem selbst, wodurch sich als Folge einer mangelnden Aufspaltung der Proteine die Verdauung immer weiter verschlechtern kann.

Eine adäquate Verstoffwechselung der Aminosäuren ist mit Energieaufwand für den Körper verbunden. Nur freie - dem Körper zugeführte Aminosäuren - sind in der Lage, ohne Energieaufwand sofort in die Blutbahn über den Darm aufgenommen zu werden und stehen somit unmittelbar der Eiweißproduktion (Proteinbiosynthese) zur Verfügung.

Freie Aminosäuren stehen demzufolge dem Organismus für zahlreiche Stoffwechselprozesse zur Verfügung. Jüngste Forschungen belegen die außerordentliche Bedeutung der täglichen Zufuhr von Aminosäuren für die optimale Leistung von Körper und Gehirn, für den Schutz vor den schädlichen Auswirkungen der Umwelttoxine und Strahlungen sowie eine mögliche Verlangsamung von Alterungsprozessen.

Aus Aminosäuren können im Körper direkt wichtige Stoffwechselprodukte entstehen. Beispielsweise entsteht aus Arginin Kreatinin. Kreatinin ist bedeutend für den Harnstoffzyklus. Arginin ist auch wichtig zur Stimulierung des Immunsystems und der Gefäßweitstellung (Blutdruckregulation). Aus Cystein entsteht Taurin, welches für die Bindung der Gallensäuren nötig ist. Cystein ist ebenfalls unerlässlich für den Aufbau der bedeudensten Antioxidans GlutathionSchwefelhaltiger Eiweißstoff als Produkt der drei Aminosäuren Glutamin, Glycin und Cystein, dessen Bedeutung für unseren Zellstoffwechsel enorm wichtig ist.. Aus Tyrosin entstehen wichtige Hormone und Überträgerstoffe für die Nerven (Thyroidhormone, Adrenalin, Noradrenalin). Die Aminosäure Lysin dient als Vorstufe für Hydroxylysin. Dies ist Bestandteil von Kollagen. Glutamin dient als das Energiesubstrat für die Zellen der Immunabwehr und Tryptophan ist die Vorstufen von Serotonin (Depression, Ängste, Verstimmungen).

 

In unserem Lexikon zum Thema VitalstoffeStoffwechsel, Zellenergie, vitales Leben - unsere lebensnotwendigen Vitalstoffe ... lesen Sie, welche  VitalstoffeStoffwechsel, Zellenergie, vitales Leben - unsere lebensnotwendigen Vitalstoffe ... es neben den Aminosäuren  noch gibt und welche wichtige Funktionen diese in unserem Organismus haben.

 

 

Interessiert? Fragen? Rufen Sie uns an: 09 11 / 9 27 30 60 oder schreiben Sie uns: