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Schwermetallbelastungen - allgegenwärtig und doch sträflich unterschätzt

 

Das Ausmaß der täglichen Schwermetallbelastung sollte nicht unterschätzt werden. Daher ist die Kenntnis der Herkunft und speziellen Wirkungsweise eines potentiell toxischen Metalls sowohl für die Prävention als auch therapeutische Maßnahmen von großer Bedeutung. 

 

Schwermetallbelastungen gehen meist mit diffusen, therapieresistenten Krankheitssymptomen einher. Der Beschwerdekomplex reicht von einer Verschlechterung des Allgemeinbefindens bis zu Stoffwechselblockaden und Dysfunktionen der Organsysteme. 

 

Nicht selten haben unsere Patienten bereits einen längeren Leidensweg hinter sich, weil bei der Untersuchung ihrer Beschwerden der Ausschluss einer Schwermetallbelastung nicht in Betracht gezogen wurde. 

 

Typische Symptome

  • Übelkeit, Erbrechen, chronische Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Migräne, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen

 

Schwermetallbelastungen gehen darüber hinaus meist mit einer starken Beeinträchtigung des Stoffwechsels und der Organfunktionen einher, deren Auswirkungen und Zuordnung zu den jeweiligen Schwermetallen nicht selten wie  folgt aussieht:

 

  • Blutarmut (Anämie): Blei, Cadmium, Aluminium 
  • Allergien / Autoimmunerkrankungen: Blei, Chrom, Quecksilber
  • Atemwegsbeschwerden: Mangan, Quecksilber 
  • Bluthochdruck: Blei 
  • Gelenkschmerzen: Blei, Aluminium, Cadmium, Molybdän 
  • Haarausfall: Arsen, Quecksilber, Thallium 
  • Hautausschlag: Depigmentierung, Hyperkeratose Arsen, Thallium 
  • Herzrhythmusstörungen: Thallium
  • Infektanfälligkeit: Blei, Cadmium, Quecksilber, Chrom 
  • Leberfunktionsstörungen: Kupfer, Molybdän, Cadmium 
  • Nagelveränderungen: Arsen, Thallium
  • Neurologische Symptome (Parästhesien, Ataxie, Sprachstörungen, Hör-Sehstörungen, Paralysen): Blei, Quecksilber, Mangan, Molybdän, Thallium 
  • Nierenschmerzen: Cadmium, Quecksilber, Blei, Chrom
  • Magen-Darmbeschwerden: Blei, Cadmium, Quecksilber, Arsen
  • Psychische Störungen (Stimmungsschwankungen, Depressionen, Angstzustände, Verhaltensauffälligkeiten): Quecksilber, Blei, Mangan 
  • Psychomotorische Defizite (Lese-, Schreibschwäche): Blei, Quecksilber 
  • Hyperaktivität: Blei, Quecksilber, Kupfer 

Schwermetalle begünstigen ferner die Bildung freier RadikaleReaktionsfähige Atome oder Molekühle mit zellschädigenden Auswirkungen. Differenzierung in reaktive Sauerstoffspezies bzw. reaktive Nitrospezies.. Die Folgen sind beschleunigte Alterungsprozesse, Veränderungen und Blockaden in den Zellfunktionen bis hin zu Mutationen und maligne Entartung der betroffenen Zellen (Krebs).

 

Schwermetalle -  in der Umwelt allgegenwärtig

Eine häufige Quelle stellen industrielle Emissionen z.B. durch Stahlwerke, die Papierindustrie und Petrochemie dar, über die Metalle in die Atmosphäre gelangen. Darüber hinaus begünstigen der Einsatz von Pestiziden und Klärschlamm sowie saure Niederschläge die Anreicherung von Schwermetallen in Böden und Gewässern.

 

Dies hat eine Verarmung an lebensnotwendigen Mineralstoffen zur Folge. Über das Trinkwasser und die Nahrungskette wird der Körper mit nicht unbeträchtlichen Mengen belastet: So finden sich z.B. hohe Mengen an Quecksilber in Fischen (vornehmlich mit hohem Fettgehalt und aus Süßgewässern), an Cadmium in Wurzelgemüse und Innereien. Beträchtliche Bleikonzentrationen können auch noch heutzutage über Trinkwasser aus bleihaltigen Wasserleitungen in Altbauten aufgenommen werden. 

 

Die heutige Ernährungsweise (rasche Nahrungsaufnahme, meist zu später Stunde bei zu geringer Flüssigkeitszufuhr) und Nahrungszusammensetzung (hoher Anteil an Zucker, Fett und Eiweiß) tragen wesentlich zur Schadstoffbelastung bei. Sie führen nämlich zu einer chronischen Übersäuerunglat. latende Azidose; chronisch erschöpfte Säurepuffer führen zur fortschreitenden Übersäuerung und "Verschlackung" des Bindegewebes. Der dadurch gestörte Stoffwechsel ist Ausgangsbasis vieler chronischer Erkrankungen. des Organismus. Und ein saures Körpermilieu erhöht die Löslichkeit von Schadstoffen und fördert ihre Aufnahme, Verteilung und Speicherung im Gewebe. 

 

Nicht selten kommen der Wohnort, Arbeitsplatz sowie Freizeitaktivitäten als mögliche Belastungsquellen in Betracht. Als wichtige Metallquellen stehen ferner Zahnmaterialien, insbesondere Amalgamfüllungen seit längerem im Fokus der Öffentlichkeit.

 

  • Blei 
    • Aufnahme z.B. über Atemluft (Autobenzin), Nahrung, Trinkwasser, beruflichen Kontakt mögliche 
    • mögliche Folgen: Nervenschäden, Blutarmut, eingeschränkte Fruchtbarkeit; bei Kindern: verminderter IQ, Ruhelosigkeit, hartnäckige Obstipation 
     
  • Quecksilber - durchringt die Blut- / Hirn- und Plazentaschranke 
    • Aufnahme z.B. über Zahnamalgam, Nahrung (fetter Fisch, Muscheln), beruflichen Kontakt mögliche
    • mögliche Folgen: Nervenschäden, Hormonstörungen, chronische Infekte der oberen Luftwege 
     
  • Cadmium - eines der gefährlichsten Schwermetalle überhaupt 
    • Aufnahme z.B. über Atemluft (Müllverbrennung), Nahrung (Meeresfrüchte, gehärtete Fette), Zigarettenrauch, Kunststoffe
    • mögliche Folgen: Krebserkrankungen, Anämie, Osteoporose
     
  • Kupfer - in geringen Mengen lebensnotwendiges Spurenelement, hochdosiert giftig 
    • Aufnahme z.B. über Trinkwasser (Kupferrohre), Kochgeschirr, Intra-Uterin-Spiralen mögliche 
    • mögliche Folgen: Tumore, rheumatische Erkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen 
     
  • Zink - in geringen Mengen lebensnotwendiges Spurenelement, hochdosiert giftig 
    • Aufnahme z.B. über verzinkte Rohre, beruflichen Kontaktmögliche 
    • mögliche Folgen: oxidative Belastung

 

Besonders empfänglich sind Kinder und ältere Menschen. Kinder sind aufgrund der Körpergröße, höheren Atemfrequenz und Resorptionsrate sowie auch des Spielverhaltens Schadstoffen in besonders hohem Maße ausgesetzt. Ältere Menschen reichern Metalle wegen der nachlassenden Nierenleistung und Abwehrfunktion schneller an. 

 

Schwermetalle sind nicht nur im Hinblick auf die toxische Dosis relevant. Schon geringe Mengen können unseren Körper beeinträchtigen. Das Heimtückische daran ist, dass sie sich über einen längeren Zeitraum unbemerkt anreichern, bevor gesundheitliche Probleme auftreten. Bei der Einschätzung des gesundheitlichen Risikos muss ferner beachtet werden, dass eine Belastung meist nicht nur durch ein einzelnes Metall hervorgerufen wird, sondern auf die Belastung mit mehreren Metalle zurückzuführen ist. Außerdem gehen Metalle Wechselwirkungen ein und können sich gegenseitig verstärken.

 

Weitreichende Auswirkungen

Schwermetalle weisen ein breites Wirkungsspektrum auf. Im Übermaß blockieren die Metall-Ionen zahlreiche physiologische Prozesse des Körpers: Schwermetalle binden aufgrund ihrer hohen Affinität zu Schwefel an Disulfid- und Sulfhydrylgruppen von Proteinen. Dies führt zu einer Veränderung der Proteinstruktur und somit vor allem zu einer Beeinträchtigung der Enzymfunktionen. Wichtige Stoffwechselprozesse werden blockiert. Die Strukturveränderung begünstigt darüber hinaus die Entstehung von Autoimmunerkrankungen.

 

Schwermetalle schädigen Zellstrukturen vor allem des Immun- und Nervensystems. Sie blockieren zentrale Regulationsmechanismen.

 

Schwermetalle inaktivieren das Entgiftungssystem durch Enzymhemmung. Sie fördern auf diese Weise die Bildung freier RadikaleReaktionsfähige Atome oder Molekühle mit zellschädigenden Auswirkungen. Differenzierung in reaktive Sauerstoffspezies bzw. reaktive Nitrospezies..

 

Ein zentraler Wirkungsmechanismus der Metalle besteht in ihrer Wechselwirkung mit essentiellen Mikronährstoffen wie Calcium, Eisen, Zink und Selen, deren Aufnahme reduziert wird. Hieraus resultieren erhebliche Stoffwechselstörungen, da Mikronährstoffe insbesondere als Enzymaktivatoren fungieren. 

 

Schwermetalle reichern sich bevorzugt im Zentralnervensystem, in den Knochen, in der Bauchspeicheldrüse, in Nieren und Leber an. Einige Organe fungieren als Schwermetalldepots, so z.B. das Knochengewebe für Blei und Cadmium, das Gehirn (Hypophyse) für Quecksilber, die Leber für Kupfer.

 

So komplex und vielschichtig die Wirkungsweise von Schwermmetallen ist, so unterschiedlich sind auch ihre Konzentrationen in den verschiedenen Organen, Geweben und Körperflüssigkeiten. Daher ist oftmals nicht allein die Ermittlung einer Metallkonzentration aussagekräftig sondern auch die Erkenntnisse aus der eingehenden Anamnese und sowie den vorliegenden Beschwerden und Symptomen. 

 

Diagnose

  •  Blutanalyse 
    • Sie hat ihren Schwerpunkt in der Akutdiagnostik. Schwermetallbelastungen sind in einem Zeitraum von wenigen Tagen bis Wochen nach einer akuten Exposition im Blut nachweisbar. So gilt der Bleigehalt im Blut als bester Parameter für die Feststellung einer akuten Blei-Exposition, da Blei zu ca. 95% an der Erythrozytenmembran gebunden ist. Die Blutanalyse spiegelt die Bleikonzentration der letzten 3-5 Wochen wieder. Quecksilber ist hingegen nur für kurze Zeit im Blut nachweisbar, da es eine Halbwertszeit von ca. 3 Tagen besitzt
    • Wichtig ist es in diesem Zusammenhang zu beachten, dass viele Metalle aufgrund ihrer kurzen Halbwertszeit und Bindung in den Geweben dem Nachweis im Blut jedoch entgehen, weshalb vor allem bei chronischen Schwermetallbelastungen die Untersuchung über einen Schwermetall-ProvokationstestBlutuntersuchung ist meist nur im Akutfall aussagekräftig - Provokationstest über den Urin, die beste Methode zur Diagnose einer chronischen Schwermetallbelastung... am besten geeignet ist 
  • Schwermetall-ProvokationstestBlutuntersuchung ist meist nur im Akutfall aussagekräftig - Provokationstest über den Urin, die beste Methode zur Diagnose einer chronischen Schwermetallbelastung...
    • Hierzu werden sogenannte Chelatbildner, welche wir auch im Rahmen einer ChelattherapieIntensive Schwermetallentgiftung im Sinne einer ursächlichen Behandlung bei unterschiedlichsten, meist chronische (Zivilisations-)Krankheiten, bzw. im Rahmen vorbeugender Maßnahmen bei degenerativen Erkrankungen. einsetzen, injiziert / infundiert oder oral verabreicht, die Schwermetalle binden und über die Nieren ausschwemmen können. Chelatbildner sind in der Lage, Metalle aus deren Depots im Körper zu mobilisieren, wo sie bei einer chronischen Schwermetallbelastung überwiegen abgelagert sind. Dabei werden die Chelatbildner selbst nicht im Körper verstoffwechselt
  • Haar-Mineralanalyse
    • Sie reflektiert den Belastungszustand mit Schwermetallen zwar über einen längeren Zeitraum (bis zu ca. 3 Monaten), die Aussagekraft dieser Untersuchung kann jedoch aufgrund des hohen Kontaminationsrisikos durch äußere Einflüsse eingeschränkt sein

 

 

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