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inneres Kind / Schattenkind - Einflüsse und Glaubenssätze aus der Erziehung

 

Der Begriff inneres Kind steht als Metapher dafür, dass jede Psyche - sowohl positiv als auch negativ - stark von der Kindheit geprägt ist. Es bezeichnet und symbolisiert die im Gehirn gespeicherten Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen auf Basis von Emotionen aus der eigenen Kindheit. Hierzu gehört das ganze Spektrum intensiver Gefühle wie unbändige Freude, abgrundtiefer Schmerz, Glück und Traurigkeit, Intuition und Neugierde, Gefühle von Verlassenheit, Angst oder Wut.

 

Im Modus des inneren Kindes findet unsere Sichtweise und das Gefühlsleben komplett aus der unterbewussten emotionalen Ebene statt. Welche Emotionen wir also überhaupt in uns wahrnehmen, wie wir fühlen und mit welchem Lebensgefühl wir in der Welt sind, hängt demnach neben unseren angeborenen Fähigkeiten und Ressourcen von unseren Kindheitserfahrungen ab.

 

Da alle Kinder nicht ausschließlich nur gute oder nur schlechte Erfahrungen mit ihren primären Bezugspersonen gemacht haben, gibt es in jedem Menschen ein sogenanntes Schatten- und ein Sonnenkind. Halten sich Angebote und Verbote durch feinfühliges Verhalten der Eltern die Waage, kann das Kind eine sichere Bindung und Selbstvertrauen in seine Fähigkeiten und Eigenschaften entwickeln. Schwierig wird es nur, wenn die Eltern grundsätzlich überfordert sind mit ihren Kindern und sie entweder schlagen, anbrüllen, vernachlässigen oder überbehüten.

 

Jeder Mensch hat demnach je nach Veranlagung und Kindheitserfahrungen unterschiedlich ausgeprägte Sonnen- und Schattenkinder in sich, wobei es der Schattenkind-Anteil unserer Psyche ist, der uns immer wieder Probleme macht, zumal wenn dieser unbewusst und unreflektiert in Form der nachfogend genannten Schutzstrategien unser Leben beherrscht.

 

Sind wir nämlich in unseren vier psychischen Grundbedürfnissen nach:

 

  • Bindung
  • Autonomie
  • Lustbefriedigung/Unlustvermeidung
  • Selbstwerterhöhung/Anerkennung

… gerade als Kind oft frustriert worden, haben wir viele Schutzstrategien und demnach negative Glaubenssätze und dadurch einen Körper- und Charakterpanzer gebildet. Die daraus entstandenen seelischen Schmerzen, nicht wir selbst sein zu dürfen, wanderten ins Unterbewusstsein zum Schattenkind ab und werden durch Trauer, Wut, Scham- und Schuldgefühle bewacht.

 

Das Selbstwertgefühl ist im Schattenkind sehr fragil und das Vertrauen in die Verlässlichkeit von anderen Menschen mehr oder weniger erschüttert. D.h. wir werden Probleme mit unserem Selbstwertgefühl und der Bindungsfähigkeit haben. Um diese negativen/belastenden Emotionen, die Unsicherheit sowie die schlechten Gefühle zu kompensieren bzw. nicht zu fühlen, entwickelten wir einen Selbstschutz in Form von Schutzstrategien:

 

  • Kontaktvermeidung
  • Perfektion
  • Überanpassung
  • Machtstreben
  • Ich bleibe Kind
  • Vermeidung, Rückzug, Flucht
  • Sucht
  • Narzissmus

 

Der grundsätzliche Mechanismus ist dabei die Verdrängung von unangenehmen Gefühlen bzw. unbewussten Emotionen oder - bei schwerwiegenderen Erfahrungen wie Vergewaltigung und körperliche Gewalt - eine Abspaltung oder Dissoziation.

 

Das Schattenkind ist sozusagen das innere, unterbewusste, emotionale Störprogramm für unser Leben und kann für chronische mentale Be-/Überlastung bis hin zu manifesten körperlichen Leiden mitverantwortlich sein.

 

Unser Ziel ist es, die Prägungen Ihres inneren Kindes/Schattenkindes zu diagnostizieren und mit individuell ausgelegten Therapieverfahren zu behandeln. Hierfür ist die Berücksichtigung wichtiger Zusammanhänge oder Differenzierungsmerkmale auf dem Gebiete der PsychePsyche bezeichnet das System menschlichen Wahrnehmens und Denkens, also das, worin die affektiven und rationalen Motive des Verhaltens und Handelns gründen (stellvertretend für Seele, Geist). Sie steht in einem sehr engen Wechselspiel zum Körper (Soma). von entscheidender Bedeutung.

Interessiert? Fragen? Rufen Sie uns an: 09 11 / 9 27 30 60 oder schreiben Sie uns: 

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