Lebensnotwendige Vitalstoffe
Der menschliche Organismus benötigt primär etwa 45 lebensnotwendige Vitalstoffe, die sich in folgende Gruppen einteilen lassen:
Gesundheit und Widerstandskraft gegenüber verschiedensten Krankheiten sind von einer optimalen Versorgung mit lebensnotwendigen Vitalstoffen abhängig. Ihre Wirkung besitzt v.a. in der hochdosierten orthomolekularen Therapie ein beachtliches Potenzial. Vitalstoffe können Erkrankungen lindern oder heilen, Veränderungen im Stoffwechsel korrigieren, Versorgungslücken schließen bzw. die Dosis von Medikamenten sowie deren Nebenwirkungen reduzieren.
In unserer modernen Gesellschaft sind wir häufig besonderen Belastungen mit hohem Energieverbrauch sowie einer Vielzahl schädlicher Umweltfaktoren ausgesetzt, wodurch wir in Kombination mit denaturierten und nährstoffarmen Nahrungsmitteln bzw. einseitiger Ernährung schnell an unsere Vitalstoffreserven stoßen können.
Alle Funktionen einer Körperzelle können aber nur dann einwandfrei ablaufen, wenn sie durch Vitalstoffe unterstützt werden. Fehlen diese oder liegt nur eine leichte chronische Unterversorgung vor, kommt es zu einem Energiedefizit sowie zu Störungen innerhalb der Zelle mit gesundheitlichen Folgen. Wir sprechen dann vom sog. erworbenem bioenergetischem Defizit (= Mitochondropathie). Die Auswirkungen können z.B. reduzierte Leistungsfähigkeit, psychische Veränderungen / Burnout, beschleunigte Alterungsprozesse bis hin zu chronische Leiden, Zivilisationskrankheiten und Krebserkrankungen sein.
Inzwischen haben dies bereits viele Menschen erkannt und nehmen in bester Absicht hier und da verschiedene Ergänzungsstoffe ein - doch oftmals ohne System und Wirkung. Denn nur wenn die einzelnen Substanzen in entsprechend hoher pharmakologischer Dosis und in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander konzipiert sowie in einwandfreier Qualität hergestellt wurden und die Vitalstoffe anschließend im Rahmen eines Therapiekonzeptes individuell angepasst als Infusion / Injektion bzw. über den oralen Weg dem Organismus zugeführt werden, ist auch der gewünschte Erfolg zu erwarten.
Erstaunlich ist, daß sich an den offiziellen Empfehlungen und Grenzwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (kurz: DGE) - die aus den 1950er Jahren stammen - bis heute nichts geändert hat! Sogar die Affen in amerikanischen Zoos erhalten eine Ernährung, die einen 23-mal höheren Vitamingehalt hat, als ihn die DGE für uns Deutsche vorsieht!?
Die Empfehlungen der DGE hinsichtlich dem täglichem Vitalstoffbedarf ist sowohl aus therapeutischer als auch mittlerweile wissenschafticher Sicht nicht mehr haltbar - v.a. wenn bereits gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen! Zum Verständnis ist es deshalb sehr wichtig, eine deutliche Differenzierung zwischen niedrigen Dosierungen (z.B. in Form von Nahrungsergänzungsmitteln lt. den Empfehlungen der DGE und WHO) und pharmakologisch z.T. sehr hohen Dosierungen (im Rahmen der orthomolekularen Therapie) durchzuführen.
Wichtige Vitalstofffunktionen
- Stabilisierung, Modulation bzw. Stimulation des Immunsystems
- Antioxidantien / Radikalfänger
- (Energie-) Stoffwechsel vieler unterschiedlicher Zelltypen
- Gefäßschutz / Geweberegeneration
- Blutbildung / -gerinnung
Hauptanwendungsgebiete
- Reduzierte Leistungsfähigkeit (sog. mitochondriales Defizit)
- Leiden im Bereich der PsychePsyche bezeichnet das System menschlichen Wahrnehmens und Denkens, also das, worin die affektiven und rationalen Motive des Verhaltens und Handelns gründen (stellvertretend für Seele, Geist). Sie steht in einem sehr engen Wechselspiel zum Körper (Soma). und PsychosomatikDie Psychosomatik beschreibt Organveränderungen auf Grund psychischer Ursachen. Häufig auf die klassischen psychosomatischen Beschwerdebilder Asthma, Colitis ulcerosa, Schilddrüsenüberfunktion, Neurodermitis, hoher Blutdruck, Polyarthritis und Zwölffingerdarmgeschwür reduziert. (Nervosität, innere Unruhe, Schlafstörungen, Burnout, Depression)
- Infektionskrankheiten / InfektionenEindringen von Mikroorganismen (z.B. Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten) in einen Organismus, wo sie haften bleiben und sich vermehren., Immunschwäche
- KrebsBezeichnet entartete Zellen, bei denen der Regelmechanismus von Wachstum, Reifung, Teilung und Absterben von Zellen gestört ist. Krebszellen teilen sich aufgrund dieser Störung häufiger als gesunde Zellen. / TumorAllgemeine Bezeichnung für eine Schwellung von Körpergeweben, unabhängig ob gut- oder bösartig. Umgangssprachliches Synonym für Krebs (bösartiger Tumor).
- StoffwechselerkrankungenEine Reihe von Erkrankungen führten zu einer Veränderung der Stoffwechselvorgänge. Die Spätfolgen wirken sich u.a. schädigend auf die Blutgefäße aus. (u.a. Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht, Gicht)
- SchmerzenAkute Schmerzen sind ein Warnsignal für körperliche Störungen, die an das Gehirn gemeldet werden. Der chronische Schmerz hingegen hat sich von der ursprünglichen Funktion losgelöst und existiert als eigenständiges Krankheitsbild. (z.B. Neuralgien, Fibromyalgie)
- Entzündungenlat. Inflammatio; ist die vom Organismus gesteuerte Reaktion auf einen äußeren oder innerlich ausgelösten Entzündungsreiz mit dem Zweck, diesen zu beseitigen oder zu inaktivieren und die Gewebsschädigung zu reparieren. / Erkrankungen am Bewegungsapparat
- AllergienAllergien stellen eine übersteigerte Reaktion des Immunsystems mit unterschiedlichen Symptomen in Form einer sofortigen (IgE) oder zeitverzögerten Reaktion (IgG/IgG4) dar. / NahrungsmittelunverträglichkeitenZeitversetzt und diffus - die meist unbekannten IgG / IgG4-vermittelten Spätreaktionen unseres Immunsystems. Viele Menschen betrifft es, aber die wenigsten wissen es. / NahrungsmittelintoleranzenNahrungsmittelintoleranzen treten auf Grund angeborener oder erworbener Enzymmängel beziehungsweise -defekte auf.
- (Schwermetall-) Ausleitung / Entgiftung, chron. Übersäuerunglat. latende Azidose; chronisch erschöpfte Säurepuffer führen zur fortschreitenden Übersäuerung und "Verschlackung" des Bindegewebes. Der dadurch gestörte Stoffwechsel ist Ausgangsbasis vieler chronischer Erkrankungen. (sog. latente Azidose)
- Erhöhter Nährstoffbedarf bzw. Nährstoffdefizit / chronische VerdauungsstörungenSammelbegriff für unterschiedlichste Störungen im Verdauungstrakt bzw. die Verdauung beeinflussende Organe (Magen, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Dickdarm).
- Vorsorge / Gesunderhaltung / Verlangsamung von Alterungsprozessen