
Viele Phänomene der Naturheilkunde können mit hochschulwissenschaftlichen Methoden nicht erklärt werden. Die Hauptunterschiede der beiden Ansätze liegen zum Einen in den unterschiedlichen Denkansätzen, zum Anderen in den wirtschaftlichen sowie gesetzlichen Interessen und Möglichkeiten der jeweiligen Medizinrichtung. Betrachten wir die jeweilige Ausrichtung, so stellt man folgendes fest:
In der seit ca. 150 Jahre bestehenden und nach der Tradition von Virchow und Newton ausgerichteten naturwissenschaftlichen Medizin, wird eine Erkrankung vorwiegend und ursächlich als Ausdruck einer gestörten bzw. veränderten Zellfunktion am jeweils betroffenen Organ, Nerv, Muskel, etc. angesehen.
Die Therapien dieser gesetzmäßig eingeteilten "Heil-Wissenschaft" sind überwiegend symptombezogen und isoliert an Organerkrankungen orientiert. Die eingesetzten Medikamente wirken den Krankheitssymptomen häufig entgegen oder unterdrücken diese.
Die Schulmedizin erreicht mit ihren Substanzen im Akut- / Notfall schnelle Wirkung und besitzt mit ihren Medikamenten eine hohe Spezifität bzw. Selektierung. Eine medikamentöse Behandlung ist für den Patienten oft leicht, schnell und ohne großen Aufwand durchzuführen - Nebenwirkungen bzw. Folgeerkrankungen allerdings oftmals mit inbegriffen.
Darunter versteht man die Lehre und Forschung über die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten unter dem Einsatz naturbelassener Heilmittel.
Die Naturheilkunde betrachtet Körper, Geist und Seele als Ganzes und hat ihre Wurzeln in einer jahrtausende alten - u.a. auf der Lehre von Hippokrates, Galen und Paracelsus begründeten - Tradition. In dieser Medizinrichtung orientiert sich das Denken in vernetzten biologischen Systemen. Als Ursache vieler chronischer Erkrankungen sehen wir nicht die gestörte Zellfunktion.
Das heißt wir interpretieren Ihre Symptome und Beschwerden nicht als statische - zu bekämpfende Phänomene - sondern verstehen sie als fortgeschrittene Prozesse, welche das Ergebnis einer Kausalkette darstellen.
Unsere Pyramide verdeutlicht Ihnen sowohl die Entstehung als auch die Zusammenhänge bzw. Wechselbeziehungen der eigentlichen Ursachen, welche chronischen bzw. fortschreitenden Krankheitsverläufen und somit einem Verlust der Eigenregulation (Selbstheilung) maßgeblich zu Grunde liegen.
Und jetzt der Umkehrschluss moderner Ganzheitsmedizin:
Lebensnotwendige VitalstoffeStoffwechsel, Zellenergie, Gesundheit - unsere lebensnotwendigen Vitalstoffe ... | ||
Durchgängiges BindegewebeDAS Sieb im Organismus, über das alle Stoffwechselfunktionen laufen ... | Ausgeglichener Säure-Basen Haushalt | |
Kräftige Muskulatur / stabile Statik | ||
Stabile Psyche / ausgeglichene Lebensweise |
Im Rahmen unserer individuellen Behandlung und unter Berücksichtigung der sieben Schlüsselelemente möchten wir, dass Ihr Organismus die Möglichkeit zur Wiedergewinnung seiner Regulationsfähigkeit erhält. Diese Regulationsveränderung des gesamten Stoffwechsels hat eine Aktivierung der Selbstheilungskräfte zu Folge, was zur psychischen und physischen Funktionsverbesserung führt - d.h. Heilung / Linderung / Prophylaxe.
Die Therapieverfahren dieser individuell orientierten "Heil-Kunst" sind ganzheitlich und ursachenorientiert - unterstützt von entsprechenden Heilmitteln ohne Nebenwirkungen!
Unser Ziel ist Ihre Gesundheit, auf dem Weg dorthin begleiten wir Sie gerne mit Rat und Tat.
Die häufig kontrovers diskutierte Frage, ob denn nun die Schulmedizin oder die Naturheilkunde besser ist, stellt sich aus unserer Sicht in dieser Form nicht. Die Frage in der heutigen Zeit lautet vielmehr, bei welcher Krankheit und welchem Patienten zu welchem Zeitpunkt schulmedizinische Therapien oder Naturheilverfahren angebracht sind.
Oftmals kann es durchaus sinnvoll sein, das Eine zu tun ohne das Andere zu lassen - eben ganzheitlich, im Sinne Ihrer Gesundheit!