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onkologische Labordiagnostik*

 

Transketolase-like-1 (TKTL1)

Transketolase-like-1 (TKTL1) ist ein Enzym, welches besonders bei schnell wachsenden bösartigen Tumorzellen für deren Wachstum, deren häufig schwer ansprechende Therapie und meist schlechte Prognose bzw. hohe Rezidivrate sorgt.

 

Transketolase-like-1 (TKTL1) ist verantwortlich für die Umschaltung von Verbrennungsstoffwechsel auf Vergärungsstoffwechsel (aerobe Glykolyse) in der Gegenwart von Sauerstoff (sog. Warburg-Effekt). Die daraus resultierende Übersäuerung führt im benachbarten Gewebe zu einer Art Schutzwall um den Tumor. Dadurch wird es den Tumorzellen ermöglicht, weiter zu wachsen und ggf. zu metastasieren. 

 

Die durch die Vergärung verursachte Abschaltung der Kraftwerke in den Zellen (Mitochondrien) verhindert ihrerseits wiederum die Bildung freier Radikalen, die in diesem Fall für die Einleitung des physiologisch programmierten Zelltotes (Apoptose) und somit für die Zerstörung des Tumores verantwortlich wären. Daraus resultiert eine Resistenz gegenüber jeglicher Form tumorzerstörender Therapien (Chemo- / Strahlen, biologische Therapien, etc.) - die Erkrankung bahnt sich ihren Weg.

 

Mit einem einfachen Bluttest lässt sich überprüfen, ob vorhandene Krebszellen resistent sind. Ist dies der Fall, müssen diese Resistenzen therapeutisch berücksichtigt werden. Derartige Zellen reagieren dann ggf. wieder empfindlicher auf weitere Therapiestrategien, so dass die Gefahr eines sich ausbreitenden Tumorwachstums bzw. einer Rezidivbildung möglicherweise deutlich reduziert werden kann.

 

Der TKTL1-Bluttest kann geeignet sein:

  • zur Bestimmung des Tumorzellstoffwechsels bei einer akuten Krebserkrankung
  • zum frühzeitigen Erkennen eines erneuten Tumorwachstums bzw. einer Metastasierung im Rahmen der Tumor-Nachsorge (Prophylaxe)

 

EDIM-APO10-Test 

Die Aggressivität von Tumorzellen kann neuerdings auch auf dem Blutweg erkannt werden, denn mit dem EDIM-APO10-Test steht ein ganz neuer Marker zur Verfügung, der von der Früherkennung von Tumoren über die Therapieüberwachung bis hin zur Nachsorge - sprich Prophylaxe - von Tumorpatienten eingesetzt werden kann. 

 

Das EDIM-Testverfahren nutzt körpereigene Immunzellen, die Zellentartungen und Tumore erkennen. Diese Zellen wandern in Areale entarteter Zellen ein und fressen Tumorzellen gezielt auf. Anschließend wandern sie zurück in den Blutkreislauf und sind so über eine einfache Blutentnahme zu isolieren. 

 

Bei Tumorzellen ist ein Programm zur Selbstzerstörung - der programmierte Zelltod oder auch Apoptose genannt - gestört. Deshalb lassen sich in Tumorzellen Proteine nachweisen, die in gesunden Zellen nicht nachweisbar sind. Die isolierten Makrophagen werden beim APO10-Test genau auf diese spezifischen Proteine, APO10, untersucht. 

 

Die EDIM-Tests haben gegenüber anderen Verfahren große Vorteile. Sie sind sehr empfindlich und ausgesprochen spezifisch. Die tumorspezifischen Proteine werden in den Makrophagen angereichert und nicht wie bei anderen Tumormarkern durch das Blutserum verdünnt. Dies steigert die Empfindlichkeit.

 

Untersuchungen haben gezeigt, dass die EDIM-Tests selbst bildgebenden Verfahren hinsichtlich der Empfindlichkeit überlegen sind. Tumore müssen eine Mindestgröße von 2 - 3 mm haben, um in bildgebenden Verfahren erkannt zu werden. Gleichzeitig fressen die Immunzellen nur Zellen auf, wenn sie diese als Tumorzellen erkannt haben. Dies steigert die Spezifität der EDIM-Tests, da Immunzellen sehr exakt zwischen gesunden und entarteten Zellen unterscheiden können.

 

Dies zeigt, wie bedeutsam das Immunsystem des Menschen im Kampf gegen entstehende Tumorzellen sein kann. Ist dieses intakt, können die Risiken einer Krebsentstehung bereits in der Anfangsphase durch die körpereigene Abwehr reduziert werden.

  

Zellzahlbestimmung vitaler zirkulierender Tumorzellen 

Ein Tumor besteht aus unterschiedlichen Zellen. Bei der Betrachtung des Querschnitts des Tumors werden nicht alle dieser Zellen sichtbar. Einige davon bleiben im Tumor, andere gelangen in die Blutbahn. Biopsien und Stanzen geben also nur einen Durchschnitt der Gewebezellen des Haupttumors (Primärtumors). Dieser wird aber in den meisten Fällen operativ entfernt. Für den Krankheitsverlauf entscheidend sind demnach die Zellen, die ins Blut abgegeben werden, die sog. zirkulierenden Tumorzellen.

 

Mit dem Bluttest lassen sich die zirkulierenden Tumorzellen im Blut zählen. Bei wiederholten Messungen (auch innerhalb einer Therapie) wird festgestellt, ob es einen Anstieg der Zellzahl gegeben hat, oder ob die Zahl der Krebszellen wie gewünscht abgenommen hat. Sinkt die Anzahl der zirkulierenden Tumorzellen, wirkt die Therapie auf die Tumorzellen. Steigt die Anzahl der zirkulierenden Tumorzellen, kann therapeutisch schnell drauf reagiert werden. 

 

Diese Laboruntersuchung erlaubt somit einen Blick auf die Wirkung der angesetzten Therapiemaßnahmen, um diese bestenfalls dem gesamten dynamischen Tumorgeschehen anpassen zu können.

 

Die zellzahlbestimmung vitaler zirkulierender Tumorzellen bietet Ihnen drei Vorteile:

  • Erfolgskontrolle der bereits angewandten Therapiemaßnahmen
  • Ausschöpfung erfolgversprechender Therapiemaßnahmen
  • Findung und Einsatz möglichst wirksamer Therapiemaßnahmen in der metastasierten Situation

 

Chemosensitivitätstestung

Anhand jeweils einer Tagesdosis ausgewählter Medikamente wird in Ihrer Blutprobe bereits vor oder auch während der Chemotherapie mittels der Chemosensitivitätsmessung getestet, welches Medikament am besten auf zirkulierenden Tumorzellen wirkt und somit die meisten dieser Zellen zerstört.

 

Die Chemosensitivitätsmessung kann sowol auf eine Vielzahl an Chemotherapeutika als auch auf alternative Wirksubstanzen wie z.B. Mistel, Heilpilzextrakte, Enzyme sowie wichtige VitalstoffeStoffwechsel, Zellenergie, vitales Leben - unsere lebensnotwendigen Vitalstoffe ... angewandt werden.

 

Tumormarker 

Tumormarker sind Substanzen, die im Blut messbar sind und auf das Vorhandensein von Tumoren hinweisen können. 

 

Sie werden vor allem von bösartigen Zellen im Körper produziert und können so richtungweisend für eine Diagnose sein. Tumormarker können entweder vom Tumor selbst produziert werden, oder aber als Reaktion des Gewebes entstehen. 

 

Da sie nicht immer zuverlässig mit dem Vorhandensein eines Tumors korrelieren, werden die Tumormarker in der Regel nicht zur Diagnostik herangezogen. Zudem steigen die meisten Tumormarker auch bei bestimmten gutartigen Erkrankungen an und sind somit nicht zur Frühdiagnostik einer Tumorerkrankung sinnvoll. 

 

Allerdings gibt es einige Marker, die zur Verlaufskontrolle bei einer Tumorbehandlung genutzt werden und hier auch zuverlässige Aussagen zu Prognose und Wirksamkeit der Therapie erlauben. 

 

Es gibt viele verschiedene Tumormarker, die für bestimmte Organe spezifisch sind. Die gängigsten Tumormarker finden Sie nachfolgend aufgeführt:

 

  • AFP
    • AFP (Alpha-Fetoprotein) ist ein Marker für Keimzelltumoren des Hodens und der Eierstöcke sowie für Tumoren der Leber
  • CA 15-3
    • CA 15-3 ist ein Marker vor allem für Tumoren der weiblichen Brust. Auch bei Eierstockkrebs kann der Blutspiegel dieses Markers erhöht sein
  • CA 19-9
    • CA 19-9 ist ein Marker für Tumoren der Bauchspeicheldrüse, der Gallenwege, der Leber, des Magens und des Dickdarms
  • CA 125
    • CA 125 ist ein Marker für Tumoren der Eierstöcke, aber auch anderer Krebsformen wie Tumoren der Bauchspeicheldrüse oder der Gallenwege
  • CA 72-4
    • CA 72-4 ist ein Marker für Tumoren des Magens
  • Calcitonin
    • Calcitonin ist ein Marker für bestimmte Schilddrüsentumoren, die sogenannten C-Zell-Tumoren
  • CEA
    • CEA ist ein vergleichsweise unspezifischer Marker, der auf Tumoren verschiedener Organe hinweisen kann, vor allem des Dickdarmes, des Magens, der Lunge und der weiblichen Brust
  • HCG
    • HCG (humanes Choriongonadotropin), das normalerweise auch während der Schwangerschaft produziert wird, dient als Marker für Tumoren der Keimzellen der Eierstöcke oder des Hodens
  • Her2/Neu
    • Her2/neu spielt eine wichtige Rolle in der Diagnostik und Behandlung des Brustkrebses
  • M2-PK
    • M2-PK dient zur Früherkennung von Dickdarmtumoren 
  • NSE (Neuronenspezifische Enolase)
    • NSE ist vor allem ein Marker für das kleinzellige Bronchialkarzinom, einer Lungenkrebsform 
  • PSA
    • PSA (prostataspezifisches Antigen) ist ein Marker für Tumoren der Prostata. Aber: Bei gutartigen Prostataadenomen ist das PSA ebenfalls erhöht, allerdings nur in einem gewissen Rahmen!
  • Thyreoglobulin (TG)
    • Thyreoglobulin ist ein Marker für eine bestimmte Form des Schilddrüsenkrebses 

 

*) Aus juristischen Gründen (§12 HWG) weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass wir mit den oben genannten Informationen sowie mit etwaigen Angaben an anderer Stelle auf unserer Webseite keine Werbung hinsichtlich Erkennung, Beseitigung und Linderung einer Tumor- / Krebserkankung betreiben. Die Ermittlung, Auswertung sowie Befundinterpretation onkologischer Labarountersuchungen wird darüber hinaus ausschließlich durch ein hierfür authorisiertes sowie zertifiziertes Labor durchgeführt!

 

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