Konstitutionstherapie

Mit Hilfe der Konstitutionstherapie hat man verschiedene Möglichkeiten, die Gesundheit eines Menschen positiv zu beeinflussen. Zum einen können Patienten vorbeugend mit einem Konstitutionsmittel behandelt werden, um zu verhindern, dass aus einer Schwachstelle (--> Disposition) eine manifeste Erkrankung (--> Diathese) wird. Zum anderen kann die Konstitutionstherapie bereits bestehende Krankheiten langfristig mildern oder in Kombination mit einer ganzheitlichen Therapie den Krankheitsverlauf abkürzen oder abschwächen.

Ob überhaupt, in welchem Lebensalter und wie schwer sich diese anlagebedingten Schwachstellen zu Krankheiten entwickeln, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Faktoren die sich in den meisten Fällen vermeiden lassen können, wenn man seine spezielle Konstitution kennt.

Konstitution

  • Angeborene körperliche, seelische und geistige Eigenschaften eines Menschen. Eine gute Grundkonstitution ist durchaus in der Lage, die Schwachstellen eines Organismus über einen gewissen Zeitraum zu kompensieren

Disposition

  • Angeborene Veranlagung oder Neigung, auf bestimmte Einflüsse (z.B. Umwelttoxine, E-Stoffe in Nahrungsmitteln, chronischer Stress) mit einer erhöhten Krankheitsbereitschaft zu reagieren

Diathese

  • Erbliche oder erworbene Bereitschaft des Organismus zu krankhaften Reaktionen bestimmter Organe oder Organsysteme. Die Erkrankung manifestiert sich häufig am „Ort des geringsten Widerstandes"

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