Heilpilztherapie

Pilze sind außergewöhnlichen Wesen! Sie benötigen keine Photosynthese, sind also botanisch gesehen keine Pflanzen. Auch zu den Tieren könne sie nicht gezählt werden. Sie bilden eine eigenständige Gruppe unter den Organismen.

Dass Pilze ein unglaubliches Spektrum an wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkstoffen besitzen, ist uns Mitteleuropäern kaum bekannt. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) werden jedoch schon seit Menschengedenken diverse Pilze mit Erfolg gegen eine ganze Reihe von Krankheiten eingesetzt.

Die Hauptanwendungsgebiete sind:

  • Immunsystem (zur Stärkung bzw. bei Allergien)
  • Unterstützung von Herz- / Kreislauferkrankungen
  • Regulierung von Blutdruck und Zucker
  • Entgiftung / Stärkung der Leberfunktion
  • Reduzierung von Übergewicht (Adipositas)
  • Verbesserung der Vitalität

Heilpilze bekämpfen die Ursache einer Erkrankung, nicht die Symptome. Die Pilztherapie richtet sich auf die Wiederherstellung der Gesundheit mit wiedererlangen des inneren Gleichgewichts.

Heilpilze sind - vor allem bei schwereren Krankheiten - stets als ergänzende Therapie zu verstehen, um den Gesamtorganismus zu stärken bzw. zu stabilisieren.

Wichtige Heilpilze sind:

  • Shiitake
  • Reishi (Ganoderma lucidum)
  • Maitake
  • Igelstachelbart (Hericium)
  • Raupenpilz (Cordyceps sinensis)
  • Agaricus blazei murrill
  • Schmetterlingstramete (Coriolus versicolor)
  • Schopftintling (Coprinus comatus)
  • Eichhase (Polyporus umbellaus)
  • Judasohr (Auricularia polytricha)