Akupunktur
Die vor Jahrtausenden in der alten chinesischen Medizin entstandene Akupunktur leitet sich von den lateinischen Wörtern acus = Nadel und pungere = stechen ab. Das bedeutet nichts anderes als die Therapie mit Nadeln. Die Nadeln werden an genau definierten Körperstellen, den sog. Akupunkturpunkten (über 700 Punkte insgesamt), gestochen. Diese Punkte stehen durch gedachte Linien, den Meridianen (12 Haupt- / 8 Sekundärmeridiane), miteinander in Verbindung. Jeder Meridian ist einem Organ zugeordnet, sodass durch das Stechen eines Punktes Einfluss auf vielfache Körperfunktionen genommen werden kann. Mit der Akupunktur kann man alles behandeln, was gestört - jedoch nicht was zerstört - ist (z.B. Organschäden, schwere psychiatrische Krankheiten).
Der Akupunktur liegen eine Reihe verschiedener Mechanismen bzw. Wirkungen zu Grunde:
- Bildung schmerzlindernder Substanzen
- Aktivierung von Schmerzkontrollmechanismen (Schmerzimpulse werden nicht mehr an das Gehirn weitergeleitet)
- Entzündungshemmung
- Stimulation der körpereigenen Regenerations- und Abwehrkräfte
- Psychovegetative Regulierung / Stimmungsaufhellung
- Entspannungswirkung
- Reflex- / Regulationswirkung auf die Organe
- Wiederherstellung der Energiefluss-Balance
Hauptanwendungsgebiete:
- Unterschiedlichste (orthopädische / neurologische) Schmerzzustände (z.B. Wirbelsäulenbeschwerden, Ischialgien, Gelenk- / Kopfschmerzen)
- Vegetative und psychosomatische Beschwerden
- Gynäkologische und urologische Beschwerden
- Magen- / Darmbeschwerden
- Atemwegserkrankungen
- Hauterkrankungen (u.a. Neurodermitis)
- Allergien